FCoVs, große, kugelförmige, behüllte Viren mit einzelsträngiger RNA, die zur Gattung Alphacoronavirus gehören, kommen in zwei Formen vor:- FECV (Feline Enteric Coronavirus) :
Die enterale Form (FECV) ist die häufigste, aber während der viralen Replikation können Mutationen auftreten, die FECV in FIPV umwandeln. Dieser Prozess wird in Umgebungen begünstigt, in denen Katzen in Gruppen leben, wie z. B. in Zuchtbetrieben oder Katzenhäusern. In der Literatur wird ebenfalls darauf hingewiesen, dass prädisponierende Faktoren wie eine genetische Anfälligkeit, junges Alter und Stressquellen die Ursache sein könnten.
| Durch Ausscheidungen mit dem Kot (Gemeinschaftsstreu und Reinfektion durch kontaminierte Streu). | |
| Durch erwachsene Katzen asymptomatische Träger (FIPV-Stämme werden im Gegensatz zu FECV-Stämmen nur selten mit dem Kot ausgeschieden). | |
| Durch Speichel (gegenseitiges Belecken, gemeinsame Futternäpfe) oder durch Niesen, das selten vorkommt. |
| Beginnt zwei Tage nach der Infektion und dauert mehrere Wochen bis einige Monate nach der Infektion an. Sie kann intermittierend oder chronisch sein. |
| Bei Raumtemperatur in 24-48 Stunden. | |||
| Eliminierung durch die meisten Desinfektions- und Reinigungsmittel. | |||
| Überlebt bis zu 7 Wochen in trockener Umgebung | (Teppich), dadurch Übertragung durch Kleidung, Spielzeug oder Bürsten. |
Die Infektion von Katzen mit dem enterischen Virus führt in der Regel zu einer inapparenten Infektion oder zu leichten enterischen Symptomen. Die ansteckende Peritonitis ist jedoch durch eine fibrinöse Serositis mit proteinreichen Ergüssen in den Körperhöhlen („feuchte Form“) und/oder granulomatös-nekrotisierenden entzündlichen Läsionen in mehreren Organen („trockene Form“) gekennzeichnet. Die FIP stellt die häufigste virale Todesursache bei Hauskatzen dar.
Die Feline Infektiöse Peritonitis (FIP) tritt in zwei Formen auf:
In beiden Fällen ist die pleomorphe Krankheit progressiv und führt oft innerhalb weniger Wochen zum Tod, wenn keine schnelle Diagnose und angemessene Behandlung erfolgt.
Die Diagnose der ansteckenden Peritonitis beruht auf einer Kombination aus klinischen und biologischen Methoden. Die Unterscheidung zwischen dem gutartigen FCoV (FECV) und den pathogenen mutierten Stämmen (FIPV) bleibt jedoch komplex. Tierärzte können sich auf mehrere Instrumente stützen:
Diese Ansätze sind zwar wertvoll, müssen aber oft als ergänzende Instrumente zur Verfeinerung der Diagnose eingesetzt und mit den klinischen Symptomen der Katze in Korrelation gebracht werden.
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ZUM WEITERLESEN:
„GS-441524 ist derzeit die optimale Behandlung gegen ansteckende Peritonitis in Frankreich“ • https://www.depecheveterinaire.com/le-gs-441524-est-actuellement-le-traitement-optimal-contre-la-pif-en-france_679C4E803667A465.html